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Die WOGENO Sichtweise Die satzungsrechtlich verankerten Ziele der WOGENO – sozial, ökonomisch und ökologisch – sind nur in ihrer Zusammenschau sinnvoll. Diese Sichtweise ist Handlungsmaxime bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnprojekte der WOGENO. Dabei sind die Übergänge fließend. So beinhaltet z.B. das ökonomische Ziel des sparsamen Wirtschaftens die Notwendigkeit und Chance des ressourcensparenden Umgangs mit Fläche, Material und Energie. Die Organisation gemeinschaftlicher und kostensparender Nutzung hat ihrerseits wieder soziale Effekte. HausbewohnerInnen müssen viel miteinander zusammenarbeiten, sich abstimmen und austauschen.
WOGENO als Dach Die WOGENO hat das Know-how und die Ressourcen, um dezentral agierenden Gruppen eine logistische und materielle Unterstützung anbieten zu können. Sie versteht sich somit als Dach selbstverwalteter Hausgemeinschaften. Jede Gruppe hat Zugang zu Bauträgerleistungen (z.B. Finanzierung, Projektierung, Grundstücksverhandlungen) und kann gleichzeitig ihre spezifischen Ziele (z.B. autoreduziertes Wohnen oder Zusammenleben Behinderter und Nichtbehinderter) entwickeln und gestalten.
WOGENO und Geld Die WOGENO stützt sich beim Umgang mit Geld auf ein Netz solidarisch denkender und handelnder Menschen und arbeitet mit verschiedensten Modellen, um Zugang zu günstigem Kapital zu bekommen. Sie hat gemeinsam mit genossenschaftlichen Banken (u.a. GLS Gemeinschaftsbank eG) Sparbriefabkommen geschlossen und neue Finanzierungsmodelle entwickelt. Mit ihren Finanzierungsformen richtet sich die WOGENO nach den jeweiligen Rahmenbedingungen der Projekte, d.h. nicht zuletzt auch nach den Wünschen der künftigen BewohnerInnen. So bringt die WOGENO Menschen auch über das Medium Geld zusammen, z.B. über die Vermittlung von projektbezogenen Privatkrediten.
"So tickt die WOGENO München eG" - eine kleine Zusammenfassung in Bildern (PDF, ca. 4MB)
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